Gehen Sie die Extra-Meile!

Gehen Sie die Extra-Meile, um beim Netzwerken hervorzustechen? Anhand eines Best Practise Beispiels erfahren Sie, was es braucht, um sich bei Netzwerkveranstaltungen positiv von der Masse abzuheben und einen sympathischen Eindruck zu hinterlassen.

Wie Sie beim Netzwerken hervorstechen

Herzlich Willkommen! Heute möchte ich den Blog mit einem Best Practice Beispiel starten, zu dem mich eine Seminarteilnehmerin kürzlich inspiriert hat und das mich dann auch zur wichtigsten Eigenschaft beim Netzwerken bringt. Da ich jetzt in Zukunft öfter solche Beispiele verwenden will, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mir als Leser und Hörer eine E-Mail schreibt an office@magdableckmann.at oder unten ein Kommentar hinterlässt, wie denn Ihr Best Practise Beispiel aussieht – vielleicht kann ich dann schon den nächsten Beitrag Ihrem Thema widmen 🙂

Das ganze Interview können Sie sich als Podcast anhören oder hier ansehen:

Einen sympathischen Eindruck hinterlassen

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Los geht’s: Letzte Woche hatte ich ein Seminar – „Schlagfertigkeit beim Smalltalk“ – und da war eine Teilnehmerin, die besonders lustig aber auch schlagfertig war, Frau Petra Hohenberger-Glanznig. Und in der Mittagspause haben wir alle gemeinsam Pizzen bestellt und auf einmal sagte sie: „Und jetzt lasst uns ein Gläschen Sekt trinken!“. Meine erste Reaktion war: „Naja, aber wir müssen doch eigentlich arbeiten“. Aber sie meinte: „Ach was, ein kleines Sekterl geht schon!“. Ich habe dann gedacht, sie geht jetzt Sekt bestellen, aber nein: Sie ging ins Auto und holte sich aus dem Auto eine ganz hübsche Packung rosarot eingepackten Sekt und verteilte ihn an uns. Das war so eine positive und freundliche Geste, die einen unglaublich sympathischen Eindruck hinterlassen hat.

„Du bist mir wichtig!“

Warum ist das mein Best Practise Beispiel? Weil so eine Geste den anderen rundherum signalisiert: „Du bist mir wichtig – für Dich habe ich eine Aufmerksamkeit parat! Feste muss man feiern, wie sie fallen.“ Es zeigt, dass man bereit ist zu geben. Und schon heben Sie sich von der Masse ab!

Die wichtigste Eigenschaft beim Netzwerken

Wenn man in der Lage ist, so gute Stimmung zu verbreiten, macht das einen einfach sympathisch und zeigt auch, dass wir bereit sind zu geben. Das ist eine der wichtigsten Eigenschaften beim Netzwerken: Die Bereitschaft zu geben, ganz ohne etwas als Gegenleistung zu erwarten, ohne zu denken: „Dafür muss der andere auch was für mich tun“. und das hat meine Seminarteilnehmerin genau in diesem Beispiel für mich signalisiert: „Ich bin bereit!“

Blog: Zuerst geben, dann nehmen!

Die Extra-Meile gehen

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Durch dieses Signal war sie dann für mich sehr sympathisch und das Seminar hat dann noch einen ganz schönen, lockeren Verlauf bekommen. Und deshalb appelliere ich an Sie, dass Sie sich überlegen: Was können Sie machen, um ihren Kunden zu zeigen, um ihren Gesprächspartnern zu zeigen: „Du bist mir wichtig“? Nicht nur: „Ich höre zu“, sondern: „Ich habe die eine oder andere Aufmerksamkeit für dich parat. Ich bin bereit, für dich die Extra-Meile zu gehen!“

Was ist das, was sie machen können?

Das wäre auch mein Appell an Sie, als Leser: Wenn Sie ein gutes Beispiel haben, bitte schreiben Sie es mir – ich würde mich freuen! Ich möchte in meinem Blog gerne eine spezielle Rubrik für Best Practice Beispiele einrichten. Gerne verlinke ich Sie auch dabei, sodass Sie auch einen Zusatznutzen dabei haben, wenn ich dieses Beispiel dann bringe.

Und warum ist jetzt genau diese Eigenschaft, zuerst ans Geben zu denken, so besonders wichtig?

Ich erlebe immer wieder Leute, die zu einer Netzwerkveranstaltung kommen und, wie man bei uns in Österreich sagen würde, „schon ein Pickerl auf der Stirn haben“ wo drauf steht: Ich will verkaufen. Man ist sozusagen vernagelt mit dem „ich muss jetzt Kontakte knüpfen, damit ich nachher verkaufen kann“. Das funktioniert nicht. Wir müssen mit der Einstellung hineingehen: „Ich bin bereit, für den anderen etwas zu tun“. Wir müssen mit so einer Einstellung hineingehen und überlegen: „Was kann ich den anderen bringen?“ Dann funktioniert das Netzwerken und dann funktioniert doch ein Smalltalk-Gespräch.

In Vorleistung gehen

Und auch wenn wir danach einen Erstkontakt folgen lassen und uns extra einmal treffen, gilt es immer zu überlegen: „Was kann ich zuerst für den anderen tun?“ sodass der andere das Gefühl hat, hier ist schon so viel geleistet worden, da kann ich ja gar nicht mehr anders. Und auch diese Vorleistung hat schon gezeigt, dass die Leistung wirklich gut ist, dass sie mir etwas bringt, dass sie mir Nutzen bringt. Das ist ja zum Beispiel auch der Grund, warum ich auch kostenfrei den Podcast zur Verfügung stelle. Weil Sie sehen sollen: Ich gebe gerne, ich teile gern Informationen, ich bin gerne meinen Kunden auch wirklich nützlich, bringe sie miteinander in Kontakt bringe und verknüpfe sie. Das zeige ich natürlich auch schon mit dem Podcast, weil ich auf diese Weise ja schon sehr viele Informationen zur Verfügung stelle.

Es lohnt sich

In der heutigen Welt der Digitalisierung ist diese Bereitschaft zu teilen sehr, sehr wichtig. Diese Bereitschaft zu geben, immer zuerst zu überlegen: „Wie kann ich dem anderen hilfreich sein? Was kann ich für den anderen tun?“ Und Sie werden sehen, und das verspreche ich Ihnen auch, das lohnt sich. Weil die anderen werden merken: „Oh, das ist der, der bereit war, für mich eine Extra-Meile zu gehen!“

„Ich will nicht nur dein Geld, sondern ich biete dir auch echten, effektiven Nutzen.“

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Jetzt bin ich gerade selber dabei, in meinem Marketingbereich einiges zu verändern und umzustrukturieren. Und da habe ich jetzt eine nette Kollegin kennengelernt, mit der ich schon ganz viele Gespräche darüber geführt habe. Und sie hat mir bis heute noch nichts verrechnet! Das ist mir natürlich auch schon unangenehm und ich würde jetzt gar nirgends anders mehr hingehen. Es könnte wahrscheinlich egal sein, welchen Preis sie aufrufen wird, ich werde ihn zahlen, weil ich schon so viel Nutzen aus unseren Gesprächen gezogen habe und so viel Input bekommen habe, dass ich für mich die Dinge auch schon viel klarer sehe, wie ich jetzt weiter vorgehen und was ich tun werde. Und das ist dieses „Extra-Meile gehen“. Dem anderen zu zeigen: „Du bist mir wichtig. Ich will nicht nur dein Geld haben, sondern ich biete dir auch echten, effektiven Nutzen.“

Fazit

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Um sich beim Netzwerken von der Masse abzuheben, müssen Sie in Vorleistung gehen – zeigen Sie es mit freundlichen Gesten oder durch effektiven Nutzen. Ich verspreche Ihnen, Sie werden dadurch hervorstechen. Ich wünsche mir, dass Sie das auch für Ihre Kunden und Gesprächspartner tun, für alle Menschen, mit denen Sie in Kontakt bleiben wollen. Dann werden Sie sehen, da baut sich Sympathie und Vertrauen auf, und die anderen werden viel eher bereit sein, Sie weiter zu empfehlen oder nachher auch Geschäft mit Ihnen zu machen. Und das ist genau das, was ich Ihnen wünsche: Dass Sie locker ins Gespräch kommen, sich überzeugend präsentieren und damit auch Ihren Umsatz und Erfolg steigern!

Viel Erfolg dabei!

Links:

Frau Petra Hohenberger-Glanznig finden Sie online unter: ipg-immo.at

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Mein brandaktuelles Buch: „Smalltalk – Wie introvertierte Menschen Ihre Stärken erkennen und leichter ins Gespräch kommen“ können Sie hier über meine Website oder direkt hier auf Amazon bestellen: Hier klicken!

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