Mach doch mal die Kamera an!

Kennen Sie das Problem: Sie kommen Online nicht richtig in Fahrt, weil Sie keine Reaktionen erhalten, kein Feedback. Sie sehen Ihr Publikum, Ihre MeetingteilnehmerInnen nicht, weil ihre Kamera gar nicht eingeschaltet ist. Was tun?

Wie Sie Ihre TeilnehmerInnen nebenbei dazu motivieren, die Kamera anzumachen

Ganz oft wird mir die Frage gestellt: „Wie kann ich mein Gegenüber bzw. die Meeting-TeilnehmerInnen dazu bringen, die Kamera anzuschalten? In leere, schwarze Bilder sprechen zu müssen ist für mich schrecklich.“

Deshalb widmen wir uns heute in dieser Episode diesem Thema: Mach doch mal die Kamera an! Lesen und hören Sie rein…

Alternativ können Sie sich die Folge hier als Podcast herunterladen.

Keine Reaktionen, kein Feedback

Kennen Sie das Problem? Sie kommen Online nicht richtig in Fahrt, weil Sie keine Reaktionen erhalten, kein Feedback. Sie sehen Ihr Publikum, Ihre MeetingteilnehmerInnen nicht, weil ihre Kamera gar nicht eingeschaltet ist. Sie haben keine Ausstrahlung, denn gegen eine tote Wand zu reden frustriert Sie.

Das macht es uns Online richtig schwer.

Wir sprechen in ein leeres schwarzes Feld, manchmal mit einem starren Bild aufgehübscht – aber trotzdem keine Reaktion, kein Feedback, keine Mimik, keine Möglichkeit, zu Interagieren, zu reagieren. Schon gar nicht Nähe herzustellen.

Also was tun?

Deshalb sollte unser erstes Ziel sein: Kamera an!

Im Meeting können wir Spielregeln vereinbaren mit den Teilnehmenden, die wir schon kennen. Eine der Online Meeting Regeln (neben vielen anderen die ich im Kurs vorstelle) ist: Wir lassen unsere Kamera an!

Das ist ja gerade der Unterschied zum Telefonat, dass wir uns im Online Meeting sehen können. Nur dann macht eine Videokonferenz Sinn, sonst können wir es schließlich auch gleich beim Telefonieren, belassen.

„Nur dann macht eine Videokonferenz Sinn, sonst können wir es beim Telefonieren, belassen.“

Ich kenne eine Dozentin, die zu den Lernenden sagt: „OK, wenn ihr die Kamera nicht an macht, dann mache ich das auch nicht!“
Leider haben wir nicht immer diese Möglichkeit, oft sind es Kundengespräche oder Webinare, wo wir den anderen nicht direkt sagen können, was sie zu tun haben… Wie können wir also charmant und indirekt andere dazu motivieren, die Kamera anzumachen?

Gründe oder Ausreden?

Zuerst sollten wir uns überlegen, was die Gründe bzw. Ausreden dafür sein könnten, dass manche Leute ihre Kamera lieber ausgeschaltet lassen. Hier ein paar Beispiele.

Klären Sie für sich bitte, was ist ein wirklicher Grund und was ist eine Ausrede:

  • Meine Bandbreite zu Hause ist nicht so gut
  • Ich sitze im Wohnzimmer
  • Meine Kinder springen herum
  • Meine Privatsphäre ist mir wichtig, ich möchte nicht, dass jemand mein Zuhause sieht
  • Ich bin im Jogginanzug und nicht herzeigbar
  • Ich bin nicht präsentabel – meine Frisur ist noch nicht ganz OK
  • Sie wollen gar nicht sehen, wo ich sitze
  • Meine Mitbewohnerin ist auch im Homeoffice und deshalb ist es nicht gut
  • Ich habe keine Kamera an meinem Laptop
  • Wir dürfen die Kamera nicht starten, da wir Übertragungsprobleme haben
  • Ich weiß nicht, wie ich die Kamera starten kann
  • Bei mir ist ein Aufkleber auf der Kamera

Welche Gründe oder Ausreden kennen sie noch? Schreiben Sie mir diese gerne in die Kommentare, dann können wir die Liste vergrößern.

5 Strategien, entgegenzuwirken

Was haben wir für Möglichkeiten, hier entgegen zu wirken? Es gibt verschiedene Strategien. Ich nenne Ihnen 5 von 12, die ich entwickelt habe:

  1. Ermutigung – mit Teilehmern schon vorab klären, dass es erwünscht ist, beim Meeting die Kamera anzulassen und sie so direkt dazu auffordern.
  2. Unterstellung/Provokation – das könnte so lauten: „Oh, Sie haben ja gar keine Kamera an, bei uns ist die Regel, wenn wir per Video kommunizieren, aus Höflichkeit die Kamera anzuschalten. Haben Sie die firmeninterne Devise und Vorgabe, keine Kamera anzumachen?“
  3. Verständnis herstellen: Nähe können wir ja nur herstellen, wenn wir uns sehen. Damit ich fast wie in live mit Ihnen kommunizieren kann, muss ich Sie auch sehen könne, daher bitte ich Sie, die Kamera anzumachen.
  4. Humorvolle Variante: Lassen Sie mich hier nicht allein. Dann sterbe ich in diesem Online-Raum. Ich überlebe nur durch Ihre Hilfe, durch Ihre Kamera, durch menschliche Wesen in diesem Online-Marathon.
  5. Oder mit Musik – hier ein gutes Beispiel: https://youtu.be/o5k6JjGqB-4

Damit haben Sie schon einige Strategien, wie Sie Ihr Gegenbüer dazu bringen, die Kamera anzumachen.

Sie hätten gerne mehr, angepasst an Ihre Situation?

Die weiteren Strategien erfahren Sie in meinem Online Meeting Masterkurs, da gibt es für unterschiedlichste Situationen Lösungsvarianten.
Interessiert? Dann schreiben Sie mir eine einfach Mail an office@magdableckmann.at.

Ich freu mich auf unser Kennenlernen mit Kamera an!


Weiterführende Links:

Zur Podcast-Episode zum Thema: magdableckmann.at/sa89

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